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Kann Ihnen die Schnarch-Schiene helfen?

Finden Sie in unserem Schnarch-Test herraus, ob die Schnarch-Schiene von Medical Help Ihnen zu einem besserem Schlaf verhelfen kann.

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Schnarchen was hilft?

Behandlung:

Aus dem o.g. ergeben sich sehr einfache Behandlungsmaßnahmen, die zu einer deutlichen Besserung meist jedoch zu einem vollständigem Aufhören des Schnarchens führen.

In erster Linie gehört dazu die Gewichtsreduktion. Das Zielgewicht ist Körpergröße-100-10%.Das heißt also eine 1,80 große Person sollte 72 kg Idealgewicht haben.Dies errechnet sich folgendermaßen:180 minus 100 =80kg, 80kg minus 10% (8kg) = 72kg.

Strickter Verzicht auf Nikotin ist ein Muss. Alkohol kann in Maßen genossen werden, aber auch geringe Mengen lassen die Muskulatur, auch die des Unterkiefers,  erschlaffen und fördern somit ein Zurückgleiten der Zunge  und des Kiefers im Schlaf und somit auch das Schnarchen.

Um eine normale Sauerstoffsättigung zu erreichen, sowie den Muskeltonus anzuheben, sollte man sich ausreichend bewegen. Drei mal die Woche für 30 min ein Ausdauertraining wie Laufen,Schwimmen oder Radfahren ist ausreichend, mehr ist besser.

Das Abendessen sollte nicht zu reichlich ausfallen. Das Schlafzimmerfenster muss nachts offen bleiben um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten.

 

Medikamentöse Behandlung:

Liegt tatsächlich eine Verlegung der Nase durch verdickte Nasenschleimhäute (Nasenmuschelhyperplasie, hyperplastische Conchen) vor, so kann man einen Behandlungsversuch mit abschwellenden Nasentropfen durchführen.

Dies wären bei unklaren Ursachen z.B. Nasivin, Otriven, Nasenspray ratio E oder ähnliche rein abschwellende Nasensprays.

Bei bekannter Allergie, die ebenfalls zu einer nächtlich behinderten Nasenatmung führt, wären Nasensprays wie Rhinisan, Dexarhinospray, Nasonex oder ähnliche antiallergische Sprays zu versuchen.

Wäre die behinderte Nasenatmung wirklich die Ursache für das Schnarchen, so müßten unter der o.g. Behandlung mit Nasensprays die Symptome in einer Zeit von zwei Wochen deutlich rückläufig sein.

Zu beachten ist dabei, dass die Nasensprays eine Wirkungsdauer von ca. vier Stunden haben, sodass man sie auf den Nachttisch stellen muss, um im Laufe der Nacht (um ca.1-2 Uhr) nochmals einen Sprühstoß zu geben, soweit nötig.

Die gleiche Zeittdauer von zwei Wochen gilt ebenfalls für alternative Versuche mit Antihistaminika (antiallergisch wirkende Medikamente) und Antiasthmatika (gegen Asthma wirkende Medikamente wie z.B Theophyllin).

Chirurgische Behandlung:

Eine Behinderung der Atmung durch eine stark verkrümmte Nasenscheidewand, zu große Tonsillen oder ein übergroßen Gaumen mit zu langem Zäpfchen kann in wenigen Fällen die Ursache für das Schnarchen darstellen. In diesen Fällen lohnt sich eine Behandlungsversuch durch eine Nasenscheidewandoperation, eine Tonsillektomie oder eine Gaumenresektion (Uvulapalatopharyngoplastik, UPPP). Die letzte genannte Operation kann auch unter Zuhilfenahme eines Lasers ausgeführt werden.Die Erfolgsquote des Eingriffes wird damit nicht verbessert.

Eine gute chirurgische Lösung bietet die operative Vorverlegung des Unterkiefers bei Retrognathie. Die Operation ist jedoch zeitaufwändig und nicht einfach durchzuführen. Es ergibt sich die Frage, ob für die vorhandenen Beschwerden eine derart aufwändige Operation gerechtfertigt  ist.

Apparative Behandlung:

Wie oben angegeben ist also die häufigste Ursache für das Schnarchen Übergewicht. Zusätzlicher Nikotin und Alkoholgenuss verstärken das Problem. In diesen Fällen kommt man also weder mit einer medikamentösen noch mit einer operativen Therapie weiter.

Ändert man nicht seinen Lebensstil und reduziert nicht das Gewicht, schränkt Alkohol und Nikotingenuss nicht deutlich ein und treibt keinen  Sport , so bleibt einem in schweren Fällen nur die Überdruckbeatmung mittels einer Maske (C-PAP Gerät), die in vielen Fällen auch von der Krankenkasse getragen wird. Diese wissen um die späteren schwereren und damit auch um die teuereren Folgen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Migräne, plötzlichem Herztod und Ansteigen des Blutzuckers.

In leichten Fällen - und das ist die überwiegende Zahl der Schnarcher - hilft eine Protusionsschiene. Diese Protusionsschiene hält den Unterkiefer durch eine Kunstoffspange während des Schlafens vor und gibt damit den hinteren Rachenabschnitt frei für eine ausreichende, freie Luftströmung beim Ein - und Ausatmen im Schlaf.

Die Schiene ist leicht selbst anzupassen.Die Anleitung sollte jedoch vor Beginn zweimal durchgelesen werden. Man sollte sich die entsprechenden Hilfsmittel vorher zurecht legen um den Kunstoff zügig formen zu können.Eine gut sitzende Prothese bewahrt leichte und mittelschwere Schnarcher sicher vor dem Schnarchgeräusch. Damit ist nicht nur ein ruhiger Schlaf mit ausreichender Sauerstoffsättigung für einen selbst gewährleistet, sondern auch ein ungestörter Schlaf des Partners.

Kosten:

Die Protusionsschiene kostet lediglich 40,00 Euro. Damit liegen die Kosten in etwa bei denen der Nasensprays. Hieraus ergibt sich, dass ein Versuch gegen das Schnarchen mit einer Protusionnschiene ähnlich teuer ist, wie der Versuch mit Nasensprays, die oft nicht helfen. Zudem hält eine gut sitzende Protusionsschiene über Jahre. Bei Rücksendung der alten Schiene kostet die Nachfolgeschiene, die oft nach Jahren wegen leichter Lockerung nötig wird, nur noch 30,00 Euro.

Das Material der Schiene ist ungefährlich und von der amerikanischen Food and Druck Administration freigegeben.

Aufgrund der Größe kann sie nicht verschluckt werden.

Die beste Alternative gegenüber medikamentöser und chirurgischer Behandlung sowie der Behandlung mit einem aufwändigen C-PAP Gerät. Zudem ein guter Einstieg hiermit das Schnarchen sofort zu beenden, auch wenn man sich vorgenommen hat auf Dauer abzunehmen und Sport zu treiben.